Schwepunktangebot: Traumatherapie

20. Juni 2011

TraumatherapieOb erschre­ckende oder ver­let­zende Erleb­nisse zum Trauma wer­den hängt von vie­len Fak­to­ren ab. Ein Risi­ko­fak­tor dafür ist z.B., wenn Sie mit der Ver­ar­bei­tung allein waren, sich nie­man­dem anver­traut haben oder anver­trauen konn­ten. Ein wei­te­rer ist, wenn es einen Moment mit Todes­angst gege­ben hat.

Man kann es daran erken­nen, dass z.B.

  • … immer wie­der Ängste oder stres­sende Erin­ne­rungs­bil­der hochkommen,
  • … man sich ange­wöhnt hat, Dinge Unter­neh­mun­gen oder Orte zu ver­mei­den, die daran erin­nern könnten,
  • … nach lan­ger Zeit ängs­ti­gende Erin­ne­run­gen plötz­lich mit vol­ler Wucht zurückkommen
  • … man wei­ter­hin inner­lich belas­tet bleibt, sich all­ge­mein ängst­li­cher oder abge­stumpf­ter fühlt oder Kör­per­ge­fühle hat „so wie damals“

Was Sie wissen sollten

Wenn erschre­ckende und ver­let­zende Erleb­nisse zum Trauma wer­den, sind sie anhal­tend im Gedächt­nis anders abge­spei­chert als „nor­male“ All­tags­er­leb­nisse. Sie kön­nen jetzt nicht mehr ver­blas­sen, wie z.B. die Erin­ne­rung an das Abend­es­sen letz­ten Sonn­tag. Das liegt an neuro-biologischen Mecha­nis­men:
Angst soll uns ursprüng­lich hel­fen, Gefah­ren nicht zu ver­ges­sen

  • um die Gefahr das nächste Mal vor­her­se­hen zu können
  • um uns bes­ser schüt­zen zu kön­nen. So wird Etwas, was schon mal ver­letzt oder erschreckt hat „mit Angst besetzt“. Sie wird sich beim nächs­ten Mal auto­ma­tisch melden
  • sozu­sa­gen eine Datei zur auto­ma­ti­schen Wiedervorlage.

Ein bedroh­li­ches Ereig­nis wird im Schock nicht als Gan­zes son­dern in sei­nen Ein­zel­tei­len abgespeichert.

  • Damit wer­den wir emo­tio­nal geschützt und wir müs­sen nicht ´vor Angst sterben´
  • wir kön­nen wei­ter han­deln und uns retten.
  • Ein trau­ma­ti­sches Erleb­nis bleibt in sei­nen Ein­zel­tei­len abge­spei­chert → jedes Puz­zle­teil hat nun eine eigene Alarm­an­lage! → So kön­nen ein­zelne Wahr­neh­mun­gen wie ein Geruch, eine Farbe, ein Ding das am Tat­ort oder Unfall­ort gewe­sen ist Ängste und Erschre­cken immer wie­der inten­siv aus­lö­sen „triggern“.

    Trauma-Therapie kann helfen

    Die Psy­cho – Trauma – The­ra­pie kann hel­fen, eine trau­ma­ti­sche Erin­ne­rung wei­ter — zu — ver­ar­bei­ten.
    … so kann sie zu einer Erin­ne­rung wer­den, wie alle ande­ren Erin­ne­run­gen. Sie kann ver­blas­sen.
    … so hört sie auf, den glei­chen Schre­cken immer wie­der aus­zu­lö­sen.
    … so kann man neu Ver­trauen und Lebens­mut finden

© 2011 · IHR WOHLFÜHL-HAUS · IMPRESSUM